Historie

Im Jahre 1926 wies der deutsche Kalender von Januar bis Oktober über 80 motorsportliche Veranstaltungen aus, darunter den 1. Großen Preis von Deutschland auf der AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße) in Berlin. Es war an der Zeit, in Mainz einen soliden, motorwirtschaftlich und motorsportlich ausgerichteten Automobilclub zu gründen. Der FAC (Frankfurter Automobilclub), der KAC (Kölner Automobilclub), später MAC (Mittelrheinischer Automobilclub), der DAC (Deutscher Automobilclub), dieser als Dachorganisation, 1905 von Kaiser Wilhelm I. zum Kaiserlichen Automobil-Club (KAC) erhoben, dann 1919 in AVD umbenannt, und andere AC's waren schon längst gegründet.

Die Locomotive Act in England - sie begrenzte das Höchstmaß der Geschwindigkeit auf der Straße auf vier englische Meilen in der Stunde und ein Mann musste zur Warnung der Bevölkerung vor dem Gefährt mit einer roten Fahne hergehen - war Ende des vorletzten Jahrhunderts außer Kraft getreten. Selbstverständlich hatte der Staat 1926 bereits eine neue Einkommensquelle entdeckt: die Automobilsteuer und eine Luxussteuer als erhöhte Umsatzsteuer beim Kauf eines Automobils. Verkehrsregeln waren aufgestellt. Die Motorkutsche hatte sich zum Mietwagen bis hin zum Automobil entwickelt.

1926 wurde die Produktion von Automobilen am Fliessband für ganze Serien, ausgehend von den Vereinigten Staaten, durch Ford in Köln eröffnet. Die Firma Opel kaufte in dieser Zeit Werkzeugmaschinen für die Produktion am Fliessband in den USA. Das Automobil war zum Wirtschaftsfaktor geworden. 1926 wurde zur Vereinheitlichung und Überwachung das Reglement für die zahlreichen motorsportlichen Veranstaltungen festgelegt, die grüne Hölle des Nürburgrings befand sich gerade im Bau, 1927 eröffnet, die Oberste Nationale Sportkommission für den Automobilsport in Deutschland (ONS) gegründet.

In der Bevölkerung war die Begeisterung für das Automobil groß. Wer es sich leisten konnte, erwartete mit Spannung die Lieferung eines eigenen Automobils, für wenige war es höchstes Glück als Pilot im eigenen Automobil ein Rennen zu bestreiten, die Rennstrecken waren von Tausenden begeisterter Zuschauer gesäumt. Das war die Situation im Gründungsjahr des MAC im Jahr 1926.

In diesem Zeitraum gab es Veränderungen im Vorstand. Im Januar 1931 wurde Max Maywald, Buchhändler aus Mainz, zum neuen Präsidenten gewählt. Zum 1. Mai 1934 zeichneten sich die politischen Verhältnisse auch im Club ab, indem der MAC zwangsweise zur Orts- und Einheitsgruppe Mainz des DDAC (Der Deutsche Automobil-Club) umfunktioniert wurde mit Dr. Robert Schmidt als Ortsgruppenführer. Auf offiziellen Veranstaltungen erschien man mit den Offiziersmützen des DDAC und in einheitlich silbergrauen Mänteln, militärisch lang, wie die Zeit es vorsah. Das Clubleben zeichnete sich im übrigen aus durch eine echte Gemeinschaft von Kameraden, die keine politischen Probleme untereinander hatten.

Weiterhin fanden die wöchentlichen Clubabende statt, die touristischen Unternehmungen wie eine Gau-Anfahrt nach Trier, eine Wimpelfahrt und eine Bildersuchfahrt. Als menschliche und soziale Pflicht wurde jedes Jahr die Kriegsbeschädigten-Fahrt im Frühling durchgeführt, zuletzt im April 1939 mit über 200 Fahrzeugen und 700 Kriegsbeschädigten, wozu im Jahre 1933 der Reichspräsident von Hindenburg "den Schwerkriegsbeschädigten der Stadt Mainz meine herzlichsten, kameradschaftlichen Grüße und dem Mainzer Automobil-Club mit meinen Grüßen meinen Dank und meine Anerkennung für die Veranstaltung" telegraphiert hatte.

Nach Ausbruch des Krieges im Jahre 1939 kam das Clubleben weitgehend zum Erliegen, ohne Ausfahrten, ohne Veranstaltungen.
In den Jahren ab 1940 fanden nur die wöchentlichen Clubabende und die Jahresfeier im Dezember statt. Bei einem Bombenangriff im August 1942 wurde das gesamte Club-Archiv vernichtet. Nur wenige Dokumente wurden gerettet. Der Staatszusammenbruch im Jahr 1945 bedeutete automatisch das Ende des DDAC.

Die früheren Mitglieder des Automobil-Clubs traten am 3. Juli 1947 im Bahnhofs-Hotel in Mainz zusammen und beschlossen die Neugründung des Clubs, billigten die Satzung und wählten einstimmig den Vorstand mit Max Maywald als Präsidenten, Die aus sechs Paragraphen bestehende Satzung vom 16. April 1947, bestimmt in §1: "Der Mainzer Automobil-Club, kurz MAC genannt, hat seinen Sitz in Mainz".

In der Zeit von der Gründungsversammlung am 3. Juli 1947 bis zur ersten Generalversammlung am Donnerstag, den 14. August 1947, war die Zahl der Mitglieder von 30 schon auf 113 angewachsen; im Fahrzeugbestand gab es zu diesem Zeitpunkt 3 Personenwagen und 20 Behelfslieferwagen. Die erste gesellschaftliche Veranstaltung fand in Form einer Rheindampferfahrt mit 500 Teilnehmern statt am Freitag, dem 22. August 1947, unter genauer Personenkontrolle durch die Rheinbehörde, unter Mitbringen von Bohnenkaffee und Wein, von Fettmarken und Fleischmarken der französischen Zone und der amerikanischen Zone. Es folgte der erste festliche Clubabend nach dem Krieg am 15. Dezember 1947 in den Räumen des Regina Filmtheater, das dessen Inhaber Hans Mühlberg für 800 Gäste zu Verfügung gestellt hatte.

Die erste große motorsportliche und organisatorische Veranstaltung war ein Motorrad-Rennen, das am 13. Juni 1948, eine Woche vor der Währungsreform in Mainz stattfand. Das Rennen trug den Titel "DURCH MAINZ" und die Rennstrecke belief sich auf 6,503 km. Start und Ziel waren auf der Kaiserstraße. Unter Rennleiter Willy Seibel aus Diez, wurde in mehreren Klassen gefahren. Unzählige Zuschauer säumten die Strecke, die MAC-Funktionäre hatten alle Hände voll zu tun, um die Sicherheit der Teilnehmer und der Zuschauer zu gewährleisten. Am 10. Februar 1949 fuhr man die Kriegsbeschädigten des zweiten Weltkrieges zu einer MCC-Fassnachtssitzung, der Club selbst feierte einen großen närrischen Clubabend im Saal des Neubrunnenhofes. Die erste Schwerstkriegsbeschädigten-Fahrt nach dem Krieg wurde, an eine alte Tradition anknüpfend, am 18. April 1949 wieder aufgenommen. Zum Ansporn auch der Jugend startete man im September das 1. Kistenrennen mit Groß und Klein. In Anlehnung an den Erfolg des Motorrad-Rennens von 1948 organisierte der MAC im August 1949 zum ersten Mal ein bedeutendes Automobil- und Motorrad-Rennen: "Der große Preis des Nürburgringes". Der Motorsportverband Rheinland-Pfalz (MSV) war von der Organisation des Motorradrennens durch den MAC so angetan, dass er diese erste deutsche motorsportliche Großveranstaltung dem MAC übertrug. Unter der Rennleitung von Willy Seibel, Bernhard Mayer führte als Funktionär die Aufsicht an Start und Ziel, wurde das Rennen vom 1. August 1949 ein weiterer großer motorsportlicher Erfolg.
Große Trauer überschattete das Ende des Jahres 1949 und den Beginn des Jahres 1950, als am 22. November 1949 der erste Präsident des Clubs und Gründungspräsident, Christian Müller starb, und am 21. Februar 1950 der zweite Präsident des Clubs und Wiedergründungspräsident, Max Maywald, ihm folgte. Neuwahlen waren notwendig: Heinz Bitz wurde zum 1. Vorsitzenden, Bernhard Mayer zum 2. Vorsitzenden, Dr. Karl Schmidt zum Sekretär gewählt. Der Club zählte 400 Mitglieder.

In diesem Jahr erfolgte der Anschluss als korporatives Mitglied an den Automobilclub von Deutschland (AvD), der am 6. November 1948 im Kurhaus zu Königstein wiederbegründet und 1949 in die Federation Internationale de I' Automobile (FrA) in Paris wiederaufgenommen worden war. Die Schaffung einer Korporativmitgliedschaft, die bis heute mit dem MAC besteht, war neu, aber auch für die Folgezeit bis heute entscheidend.

Die fünfziger Jahre sind noch von den Kriegsfolgen gekennzeichnet. Am 16. April 1950 überqueren 100 Fahrzeuge die wiederhergestellte Rheinbrücke von Mainz nach Mainz-Kastel und überführen die Fahne der Stadt Mainz mit zweimal dem weißen Rad auf rotem Grund in die rechtsrheinischen Vororte, wenngleich die Mainzer Stadtteile AKK danach bis heute politisch und wirtschaftlich abgetrennt bleiben.

Das Jahr 1951 begann mit der Wahl von Heinz Bitz zum Präsidenten. Dieser hatte die Ehre, am 1. Dezember 1951 anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsfeier im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses in Anwesenheit von fast 1 000 Teilnehmern, die Vertreter der Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz, den Regierungspräsidenten, den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, die Vertreter des Präsidiums des AvD, begrüßen zu dürfen.

Ab 1952 fand im Frühjahr regelmäßig die Mitgliederversammlung statt, nachdem sie in den Jahren zuvor vierteljährlich einberufen worden war. Das Präsidium unter Vorsitz von Heinz Bitz wurde wiedergewählt. Eine beschlossene Satzungsänderung bestimmte, dass die Anzahl der aktiven Mitglieder auf eine Höchstzahl begrenzt wurde, so dass die Neuaufnahmen von besonderen Bedingungen abhängig gemacht werden mussten.

Im Jahr 1953 gab es eine bedeutende Veränderung im Vorstand des MAC. Nach dem Ausscheiden von Heinz Bitz als Präsident erfolgte auf einer außerordentlichen Generalversammlung die Neuwahl des Vorstandes: Bernhard Mayer zum Präsidenten, Dr. Karl Schmidt zum Vizepräsidenten, Karl Müller zum Sekretär; Georg Eckert wurde als Schatzmeister wiedergewählt und Erwin Dauber (sen.) wurde Tourenleiter.

Dieser gewählte Vorstand blieb danach lange Zeit unverändert im Amt. Die Akten im alten Vereinsregister Nr. 290 tragen unter den Jahresdaten 1957, 1961 und 1964 jeweils den Vermerk: "Der seitherige Vorstand wiedergewählt", wobei Vorstand im Sinne des Vereinsrechts der Präsident, der Vizepräsident, der Sekretär und der Schatzmeister waren. Auf der Mitgliederversammlung vom 14. März 1957 erfolgt eine Ergänzung des Präsidiums: Max Nathan wurde zum Sportleiter gewählt, Walter Woidich zum Beisitzer für motorwirtschaftliche Fragen. Julius Römheld wurde 1959 schon in das Präsidium als Vortragsreferent gewählt, was nach der ursprünglichen Satzung von 1948 dem 3. Beisitzer für Veranstaltungen entsprach. Erstmals sah die Satzung einen Ehrenrat vor (§ 6), dessen wichtige Aufgabe die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Clubmitgliedern war. Die Einteilung der Mitglieder erfolgte in 6 Gruppen, u.a. A = Vollmitglieder, B = teilberechtigte Mitglieder, C = außerordentliche Mitglieder, J = Jugendgruppe, S = Sportabteilung, eine Unterteilung mit unterschiedlichen Teilnahmeberechtigungen an Veranstaltungen.

Das Clubleben begann sich zu normalisieren. Die bisherigen jährlichen Veranstaltungen und Unternehmungen hatten ihren festen Platz im Ablauf des Clubjahres gefunden. Außerdem wurde zum ersten Mal eine Meisterschaftsfahrt durchgeführt, mit einer Länge von 259 Kilometern.

Der Höchststand aller Mitglieder in allen einzelnen Gruppierungen wurde 1953 mit 600 registriert, wovon jedoch, das sei nochmals vermerkt, nur eine begrenzte Zahl (70) zu den Vollmitgliedern zählte. Allerdings war es notwendig, wegen der sehr regen Teilnahme an den wöchentlichen Clubabenden das Clubheim mehrmals zu wechseln, zunächst vom Bahnhofs-Hotel, dem ersten Clublokal, 1949 zum Telehaus, von dort mit Beginn des Jahres 1954 in die Aktienbierhalle und 1955 von dort in das Cafe Münstertor.

Das Clubleben gewann auf breiter Basis an Schwung. Beibehalten wurden jährlich die traditionellen Schwerkriegsbeschädigtenfahrten, deren letzte 1958 stattfand. An deren Stelle trat im Jahre 1959 eine Flüchtlingsbetreuungsfahrt nach Osthofen mit vorausgegangener umfangreicher Spendensammlung für die übergroße Zahl derjenigen, die nicht mehr in der Ostzone bleiben wollten. Bundeskanzler Konrad Adenauer telegraphierte seinen Dank an den MAC.
Ein vielfältiges Clubprogramm prägt die sechziger Jahre. Zahlreiche Clubabende, natürlich auch auswärts, die jährlichen Mitgliederversammlungen und der jährliche Ball sind die Höhepunkte des kulturellen Zusammenseins. Die traditionellen Schwesternfahrten werden weiterhin durchgeführt, auch wenn die Zahl der teilnehmenden Damen über die Zeit schwindet.

1960 findet am 8. Mai die Anfahrt nach Auerbach statt mit immerhin 140 Teilnehmern. Im Juni veranstaltet der MAC die 12 Stunden von Hockenheim, einem Langzeitrennen. Aber auch Clubinterne Fahrten werden veranstaltet. Im August 1960 findet die Auslandsfahrt "Quer durch die Schweiz" statt.

Der September 1960 ist überschattet vom Tode unseres Sportleiters Max Nathan, der in diesem Monat tödlich verunglückt. Ende September wird Dr. Kuus kommissarischer neuer Sportleiter.

Das Jahr 1961 ist geprägt von der Auslandsfahrt nach Österreich und der Rallye Neuenahr, dessen Start mit 100 Teilnehmern in Mainz stattfindet. Es ist aber auch die Zeit der Hochwasserkatastrophe in Norddeutschland. Der MAC spendet Anfang 1962 5000 DM für die Opfer dieser Katastrophe.

1962 ist aber auch ein Jahr der Rallye-Fahrten und Zielfahrten. Unter anderem findet im Mai unter Federführung des MAC eine Zielfahrt zum 2000jährigen Bestehen der Stadt Mainz statt. 600 Fahrzeuge zählt das Teilnehmerfeld. Eine organisatorische Meisterleistung des MAC.

1963 zählt zwei traurige Höhepunkte. Im Januar stirbt unser Ehrenrat Hans Feller. Und im Oktober gibt der MAC Trauergeleit für die damals letzte Mainzer Straßenbahn. Die Fahrt führt von Weisenau über den Hauptbahnhof in das Depot. Im Jahre 1964 nimmt der MAC an der Eröffnungsfeier der Mercedes-Benz Niederlassung in Mainz statt. Ansonsten zeichnen sich dieses und die darauffolgenden zwei Jahre durch Ruhe aus.

Größere personelle Veränderungen werden erst wieder 1967 verzeichnet. Dr. Kuus (bisheriger Sportleiter) wird auf der Mitgliederversammlung zum neuen Schatzmeister gewählt. Als Sportleiter folgt ihm Klaus-Christian Müller nach, der viele Jahre das sportliche Geschehen des MAC prägen wird. Unter anderem die im Jahre 1969 zum ersten mal stattfindende Sportveranstaltung "Rund ums Karussell" am Nürburgring, die in den kommenden Jahren vielfach wiederholt wird.
Am 13. Mai 1970 stirbt unser langjähriger Schatzmeister Georg Eckert. Dieses traurige Ereignis ist für längere Zeit das einzige negative Ereignis der nächsten Jahre. Die Jahre 1970 bis 1972 sind geprägt durch Veranstaltungen, wie die Nürburgringveranstaltung "Rund ums Karussell", Aus- und Suchfahrten.

Auf der Mitgliederversammlung am 9. März 1972 kommt es zur Neuwahl des Großen Rats und im Dezember desselben Jahres findet der MAC Ball statt verbunden mit der Feier "25 Jahre nach Wiedergründung", welche wie bereits erwähnt im Jahre 1947 stattfand.

Konnte 1973 nichts Äußergewöhnliches verzeichnet werden, bescherte das Jahr 1974 dem MAC zwei Großereignisse. Am 6. Januar fand anlässlich der Rathausfeier der Stadt Mainz eine internationale Rallye statt. Allerdings bestritten die Teilnehmer, darunter Jochen Maas und Fritz Heyer die Strecke nicht mit dem Auto sondern mit dem Fahrrad. Die Benzinkrise lies die Teilnehmer in die Pedale treten. Aber 1974 fand auch motorsportliches statt. Am 14. September wurde das Rundstreckenrennen in Hockenheim "Der Preis der Stadt Mainz" veranstaltet.

Im Jahre 1975 bestritt unser Sportleiter KC Müller das Rennen in Hockenheim nicht nur als Rennleiter sondern auch als Organisationsleiter. Mit 230 Nennungen ein nicht unbeträchtliches Ereignis. Neben dem Sport stand das Kulturelle im Vordergrund. Der MAC veröffentlichte einen Film unter Motto 10 Jahre neuer MAC. Anlässlich des festlichen Clubabends ging die Wertung zur Touristik an unseren späteren langjährigen Präsidenten Heribert Grebner.

Das Jahr 1976 war das Jahr des 50jährigen Jubiläums (Gründung des MAC am 16. Dezember 1927). Das sogenannte Goldene Programm des Jahres beinhaltete das Rundstreckenrennen der Stadt Mainz in Hockenheim mit sage und schreibe 400 Meldungen sowie einen großen und großartigen Jubiläumsball.

Einen personellen Einschnitt gab es anlässlich der Mitgliederversammlung 1977. Neuer Präsident wurde Julius Römheld. Neuer Tourenleiter wurde Heribert Grebner. Im Zuge der Versammlung wurde der scheidende Präsident Bernhard Mayer zum Ehrenpräsidenten ernannt.

1978 und 1979 waren geprägt von den klassischen Veranstaltungen.
Die Jahre 1880 und 1981 waren geprägt durch vielfältige gesellige Ereignisse, den Clubabenden und dem traditonellen, stimmungsvollen Ball. Daneben fanden Ausfahrten für die Mitglieder in Form von Frühlings- und Herbstfahrten statt.

Eine Neuerung ergab sich am 19. September 1981, als der MAC unter der Leitung seines Sportleiters K. C. Müller zum ersten mal in seiner Geschichte auf dem Hockenheimring ein Rennen als Lauf zur Deutschen Rundstreckenmeisterschaft durchführte. Ein Ereigniss das in den kommenden Jahren mehrfach wiederholt wurde. Fast 200 Fahrer kämpften an diesem Tag um den Preis der Stadt Mainz. Ein weiterer Höhepunkt der Jahre war zudem die Veranstaltung der Moguntia Rallye, zu dieser Zeit die längste nationale Rallye Deutschlands.

Anlässlich der Schwesternfahrt 1982 wurde unserem Präsidenten Julius Römheld besondere Ehre zuteil, als er im Zuge der Veranstaltung vom Bürgermeister Delorme eine Nachbildung der Jupitersäule für sein Engagement im beruflichen wie gesellschaftlichen Leben erhielt. Die vielen gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres wurden durch das am 18. Sepzember stattfindende AvD/MAC-Rundstreckenrennen in Hockenheim ergänzt.

1983 fand die 7. Partnerstadtrallye der Stadt Mainz statt. Die Veranstaltung wurde in Watford England durch unseren damaligen OB Jockel Fuchs gestartet und ging über 2500 km durch England, Schottland, Belgien und Deutschland und war gespickt mit zahlreichen Sonderprüfungen. Das Jahr 1983 war ebenfalls geprägt durch einen Führungswechsel des Clubs. Präsident Julius Römheld bat anlässlich der Mitgliederversammlung um Entlastung und kandidierte nicht mehr für das Amt. Per Akklamation und ohne Gegenstimme wurde Heribert Grebner zum neuen Präsidenten gewählt.

Die kommenden Jahre waren durch die zahlreichen gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen geprägt.

Das Jahr 1985 war aber auch von grosser Trauer gezeichnet, als am 24. August der Ehrenpräsident des MAC Bernhard Mayer im Alter von 78 Jahren verstarb. Bernhard Mayer war Gründungsmitglied des Mac (1926), seit 1936 Vorstandsmitglied und bis 1977 Präsident des Clubs gewesen.

1986 war der Aufbruch in eine Zeit grosser Rennsportveranstaltungen. Im April des Jahres übernahm der MAC die ehrenvolle Aufgabe das 1. internationale Tourenwagen-Festival in Hockenheim zu organisieren, inkl. einem 500 km Hauptrennen, das zur Europa Tourenwagen Meisterschaft zählte. 1987 folgte das Sportwagen-Festival im Motodrom Hockenheim. Über 10000 Besucher sahen zahlreiche Rennen mit der Internationalen Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) als Höhepunkt. Es ist die Zeit eines berühmten MAC-Mitgliedes, der 1987 mit Ford in die DTM einsteigt: Manuel Reuter.
Das Clubjahr 1990 sowie die Folgejahre sind geprägt von zahlreichen Veranstaltungen. Motorsportlich konzentriert man sich 1990, als auch in den Folgejahren auf das Internationale Rennsport Festival in Hockenheim, dessen Organisation der MAC inne hat.

1990, wie auch in den Folgejahren, nehmen MAC Teams an Partnerstadtrallyes teil, die vom Motorsportclub Mainz veranstaltet werden. In diesem Jahr geht es von Mainz nach Erfurt.

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1990 kommt es zur Neuwahl des Grossen Rat des MAC.

Nach vielen ereignisreichen Jahren kommt es 1996 zu einer gravierenden Änderung hinsichtlich der Motorsportaktivitäten. Als Nachfolgeveranstaltung zur DTM findet in Hockenheim erstmals die ITC statt. Anlässlich des festlichen Clubabends im Jahre 1996 wird unser Clubmitglied Manuel Reuter, Weltmeister und ITC Champion von 1996, geehrt.

Ein besonderes Ereignis im Jahre 1996 ist zudem die Besiegelung des Kaufes unseres eigenen MAC Hauses in der Bahnhofstrasse in Mainz, in Form eines prächtigen Eckhauses.

1997 sieht das Ende der DTM/ITC Ära des MAC. Als Nachfolgeveranstaltung übernimmt der MAC die Organisation der FIA GT Meisterschaft, die auch in den Folgejahren betreut wird.

1999 ist ein unter anderem von Trauer geprägtes Jahr. Am 01. Mai 1999 verstirbt unser Ehrenpräsident und langjähriger Präsident Julius Römheld, der seit 1947 Mitglied des MAC war und ihn entscheidend mitgestaltet und geprägt hat.

Aber auch ein Jubiläum gibt es 1999 zu feiern. Der MAC wird zwar nur 73 Jahre alt, aber ist er doch kooperatives Mitglied des Automobilclub von Deutschland (AvD), der in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert.
Das Jahr 2000 ist geprägt vom Neustart der Deutschen Tourenwagen Masters, kurz DTM genannt, die unter der Leitung des MAC vom 26. bis 28. Mai in Hockenheim stattfindet. Es wird die letzte DTM Veranstaltung für den MAC sein, der sich zukünftig anderen Motorsportveranstaltungen widmen wird.

Zu Beginn des Jahres 2001 steht anlässlich der Mitgliederversammlung die Neuwahl des Präsidium an. Dietmar Fried, langjähriger Schatzmeister des MAC (24 Jahre im Dienste der Sache) wird aus seinem Amt verabschiedet und zum Ehrenrat ernannt.

Am 20. April 2001 startet unter der Leitung des MAC/AvD das internationale Tourenwagenfestival in Hockenheim.

Die kulturellen Höhepunkte des Jahres sind das Sommerfest und der Ball des MAC, die geprägt sind vom 75 jährigen Jubiläum des Vereins. Der blaue MAC Jubiläumsband zeugt von den vielen Aktivitäten des Club. Trauer erfüllt das Jahr 2002, als am 27. Juli das langjährige (59 Jahre) Mitglied, ehemaliges Vorstandsmitglied (21 Jahre) und Ehrenrat des MAC, Hans Lang stirbt.

Im Mai des Jahres findet auf dem Hockenheimring das 15. Internationale AvD/MAC Rennsportfestival statt. Ausgetragen werden die Beru Top 10 und die V8 Star, eine beeindruckende, aber leider nur kurzlebige Rennserie.

In 2002 wird zudem ein neuer Programmpunkt ins Leben gerufen. Der MAC Jazzfrühschoppen, der von diesem Jahre an unverändert bis 2006 stattfinden wird

Das Jahr 2003 ist geprägt durch zwei Motorsportveranstaltungen, bei denen der MAC seine Organisationsfähigkeit beweist. Am 13.3. finden in Hockenheim die Beru Top 10 statt. Und am 23. August übernimmt der MAC die Organisation der DTC, veranstaltet am A1 Ring in Österreich. Ein einmaliges Ereignis.

In den Jahren 2004 und 2005 kommt es im Präsidium zu gravierenden Änderungen. Unser langjähriger Präsident Heribert Grebner wird feierlich aus seinem Amt verabschiedet. An seine Stelle tritt von nun an Claus Henkel, langjähriges Präsidiumsmitglied. Daneben beendet eine schwere Krankheit unseres Sportleiters K. C. Müller und die finanzielle Ungewissheit sportlicher Großveranstaltungen, die Rennsportaktivitäten des MAC. Im April 2005 gibt K. C. Müller sein Amt als Vizepräsident auf, sein Nachfolger wird Klaus Wipperfürth. Unser Tourenleiter Günter Kehlberger, ein Kenner der Oldtimerszene, organisiert im August 2005 das neue MAC Motorsportereignis. Die 1. Mainzer Automobil Classic, eine sportlich-touristische Oldtimerrallye. Rund 80 Fahrzeuge gehen beim ersten Mal an den Start.  


Die Mainzer Automobil Classic hat sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe für Oldtimerfreunde im Rhein-Main Gebiet etabliert. Jeweils am letzten Augustwochenende findet unsere MAC-CLASSIC statt. Zwischenzeitlich musste die Teilnehmerzahl auf 130 Fahrzeuge begrenzt werden um die Veranstaltung stemmen zu können. Auch hier zeigt sich der Zusammenhalt der MAC-Mitglieder, denn 85 Mitglieder stellen sich als Helfer an der Strecke, von bis zu 190km je nach Wertung, zur Verfügung. Mittlerweile unterstützen uns auch einige Ehefrauen an der Strecke.
Ende 2010 trat der Präsident Claus Henkel zurück, ein einmaliger Vorgang in der Geschichte des MAC. Im Mai 2011 wurde mit Christian Schmitz der Nachfolger von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Das Präsidium wurde um einen Beisitzer erweitert. Detlev Roth soll den Tourenleiter bei seinen Aufgaben unterstützen und entlasten.

Am 18.04.2012 veranstaltet der MAC die Jochen Rindt-Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" mit der Initiatorin Ann-Iren Ossenbrink im Rathaus zu Mainz.

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